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Die Katzensprache und die natürliche Erziehung

Katzensprache, Katzenverhalten & natürliche Erziehung!

 

Die Katzensprache … ist etwas begeisterndes – eine Komunikation der besonderen Art!!! Oft hört man das Gerücht: “Katzen sind FALSCH und UNBERECHENBAR und zeigen launisch ihre messerscharfen Krallen.” Tja liebe Tierfreunde … zum Glück wissen sie ja: Es ist  nur ein großes Gerücht. Ein Katzenliebhaber …  ist ein Mensch der die Katze als Freund und Tier schätzt, der die Gesellschaft & Sprache des Kätzchens genau versteht und bewusst ihr den Freiraum zugesteht den eine Katze braucht. Katzen die angeblich unberechenbar sind, wurden meist schlecht behandelt oder gar misshandelt und setzen sich schnell zur wehr. Oder man versteht die Signale nicht die sie durch die Körpersprache gibt und dabei übergeht man als Mensch die Grenze und bekommt eine eingefangen. Hierbei sei vermerkt:

 

“Katzen sind keine Menschen die Überlegungen anstellen – sondern sie reagieren INSTINKTIV und es liegt am Mensch diesen INSTINKT und das daraus resultierende Verhalten zu berücksichtigen – ohne Gewalt und mit viel Geduld und Liebe und Respekt …!!!

 Sehen und hören sie zu wenn eine Katze spricht … reagieren sie darauf … denn mit guter Komunikation beginnt eine Freundschaft zwischen Mensch und Tier!”

Natürlich gibt es ebenso viele Leute, die ihre Katzen z.B.: in der “Landwirtschaft”, als Nutztiere einsetzen und halten. Oft führen diese Katzen ein sehr selbständiges Eigenleben. Das steckt ja auch im natürlichen instinktiven Verhalten der Katze drin. Schon die ursprüngliche Falbkatze erkannte wie nützlich die Nähe des Menschen sein konnte. Diese Kombination – dieser URINSTINKT – ist den heutigen Katzen erhalten geblieben. Ihre Selbständigkeit – Anpassungsgabe und Eigenständigkeit, erkennt man noch heute am Verhalten des Stubentigers. Viele spielerische Gesten und Handlungen führen auf Revier und Jagdverhalten zurückt.

 

Das berühmte EINZELGÄNGERWESEN und Verhalten ist prinzipiell vorhanden, denn eine Katze jagd normalerweise nur alleine. Bei Katzen in der Wohnung gehalten, sieht es manchmal so aus als würden sie gemeinsam Jagen – doch ehe es man sich versieht – schnappt eine der anderen Katze das “Spielmäuschen” weg. Eine Adoptivmutter ist oft bereit es sich wegnehmen zu lassen. Vom Fressen bis zur Spielmaus. Was für eine intelligente instinktive Güte!!! Katzen können sogar in großen Kollonien leben, sich fürsorglich  umeinander kümmern und gemeinsam Katzen-babys großziehen. 

 

Ausgewachsene weibliche Katzen bleiben gerne im Revier der Katzenmutte. Herangereifte Kater verlassen instinktiv irgendwann das Revier ihrer Mütter. Ein Kater sucht sich interessiert ein neues Revier das er erforscht – neu markiert und verteidigt es gegen unliebsame Eindringlinge. Oft kommt es dabei zu unsanfte Revierkämpfe. Bei kastrierte Kater lässt dieser Drang der Revierkämpfe jedoch nach. Ebenso vergraben kastrierte Kater ihren Kot – im Gegensatz zu unkastrierte.

Katzensprache 

Nase an Nase begrüßen sich die Katzen … was man auch landläufig als “Katzenküschen” bezeichnet da es zu den sanften Gesten der Schmusetiger gehört. Über diese Geste beschnuppern sich auch die Katzen um zu sehen ob sie sich “riechen” können – wollen – oder nicht. Es ist ein sehr soziales Vokabel in der Katzensprache.

 

Köpfchenreiben: … ist eine freundliche – oft auffordernde Handlung … gerne der Beginn zum schmusen oder zum wo hin führen… 

 

… wenn ihr Tigerle sich das Köpchen an ihrem Hosenbein reibt und um sie herum läuft … sie anblickt und miaut … so ist das ein deutliches Zeichen für: “KOMM bitte mit – ich will dir etwas zeigen!” Es kann durchaus passieren wenn sie nicht “zu hören” … das, wenn sie sitzen oder liegen … ihr Vierbeiner die Pfote auf sie legt und kurz mit den Krallen greift – ohne sie zu verletzen – was eine noch deutlichere Geste der “Komm bitte endlich mit” Aufforderung. Folgen sie noch immer nicht ihrem Samtpfötchen hinterher so bleibt sie in der Sitzposition und miaut sie klar und deutlich an…!

 

Im Kreis laufen und suchend am Boden schnüffeln, bedeutet: “Gleich muß ich meine NOTDURFT erledigen … aber ich weis nicht wo!?” Sobald sich die Katze in eine Sitzposition begibt ohne mit ihrem Hinterteil den Boden zu berühren … sollten sie schleunigst das Kätzchen aufs Streukistchen (Katzenklo) setzen. Hat ihre Katze scharrend alles sauber erledigt – LOBEN sie es kurz dafür. Bitte das Katzenklo an einen ruhigen Platz stellen und immer sauberhalten. Katzen sind sehr reihnliche Tiere und suchen sich sonst ihren teuren Teppich aus wenn das Klo voll mit Kot ist. Dabei darf man sie nicht strafen – es war ja ihr Versäumnis!!!

Sollte ihre Katze eine Unsauberkeit entwickeln … überprüfen sie ob sie das Streu kürzlich mit einem anderen Streu ausgeweckselt wurde. Manche Katzen bevorzugen Tonstreu – während sie Pflanzenfaserstreu ablehnen. Andere Katzen lehnen Katzenstreu die mit Chemie versetzt ist um antibakteriell zu wirken ab. Das werden sie schnell herausfinden (grins)!!!

 

In diesem Sinne ein Wort an sie gerichtet: Sollte ihre Katze unsauber werden, stecken sie NIEMALS das feine penible Näschen in den Kot!!! Wird ihre Katze auf “frischer Tat” ertappt, sagen sie deutlich “NEIN” … schnappen sie es und setzten es in die Streukiste und loben sie die Katze sofort durch sanfte Worte. Hat ihre Katze den Kot brav im Streukästchen abgesetzt … loben sie es und geben ihr ein kleines Leckerlie. Das prägt sich die Katze schnell ein… und macht bald gerne ins für sie vorgesehene Streukistchen!!!

 

Scharrt ihre Katze den Kot nicht mit dem Streu zu – so ärgern sie sich nicht – sondern zeigen sie es der Katze gleich danach … indem sie es mit der Streuschaufel vormachen… und zeigen sie wie man den Kot mit dem Streu zu scharrt. Ihre Katze wird sehr schnell begreifen das sie das nach dem Toilettengang genauso machen muß.

 

 

 

Nächste Woche geht es weiter mit Teil zwei, Übersetzen der Katzensprache!